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Testbericht

TEST: Drei günstige Stereo-Boxen von Magnat, KEF und Jamo

Video-HomeVision


Knut Isberner

27. Juni 2009

Inhaltsverzeichnis 1/3

  • Teil 1 TEST: Drei günstige Stereo-Boxen von Magnat, KEF und Jamo
  • Teil 2
  • Teil 3

Es muss nicht immer Surround sein – und guter Klang muss kein Vermögen kosten. Video-HomeVision untersucht drei Paar erschwingliche Lautsprecher, die sich auch optisch nicht verstecken müssen.

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Man mag es drehen und wenden, wie man will – für viele Musik-, aber auch Filmfreunde bleibt die "reale" Welt, die Welt im heimischen Wohnzimmer zweikanalig. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Meist liegt es am mangelnden Platz, oft auch am Unwillen fünf oder gar mehr Lautsprecher im Raum zu platzieren.

Gute Gründe Ihnen drei erschwingliche und dennoch spannende Boxenpaare zu präsentieren, die mit ganz unterschiedlichen Talenten um die Gunst der Käufer buhlen. Mit 500 bis 800 Euro ist die Preisrange weit gesteckt, doch liegen die tatsächlichen Preise oft deutlich unter den Herstellerangaben, an denen sich magnus.de orientiert.

Mit 800 Euro Einstandspreis sind die Jamo S 606 die teuersten Vertreter im Testfeld – das sieht man ihnen aber auch auf den ersten Blick an. Mit ihrer schwarz glänzenden, leicht geschwungenen Schallwand aus Kunststoff, die mit den Tönern bündig abschließt, der sauber lackierten Abdeckplatte und den sich nach vorne leicht verjüngenden Seitenwänden machen die Boxen-Beaus in jedem Ambiente, von rustikal bis modern, eine gute Figur. Einen besonderen Schliff erhalten die Jamo durch eine Sockelplatte mit zu den Seiten ausladenden Metallstegen, an denen Spikes befestigt und bequem festgezurrt werden können. Auch das Anschlussterminal ist gut zu erreichen und bietet selbst störrischen Boxenstrippen sicheren Halt.

Zum echten Kampfpreis von 500 Euro pro Paar steigen die C 7 vom renommierten britischen Hersteller KEF in den Ring. Ihr Styling ist klassisch, durch die teillackierte Front und die schmal ausgeführte Bassreflexöffnung unter den Tönern wirken die Speaker dennoch nicht bieder und fügen sich in vielerlei Ambiente harmonisch ein. Eine Sockelplatte, die mit Spikes oder parkettfreundlichen Gummikappen bestückt werden kann, bietet gute Voraussetzungen für soliden Stand.

Wie die Jamo S 606 besitzen auch die Siebener ein Bi-Wiring-Anschlussfeld, das die getrennte Ansteuerung von Hoch- und den Tiefmitteltönern ermöglicht. In der Praxis kann eine Ansteuerung über getrennte Zuleitungen, oder gar mit zwei Verstärkern (Bi-Amping), einen Klanggewinn bringen. In dieser Preisklasse dürfte dieser jedoch in keinem Verhältnis zum Einstiegspreis stehen. Doch kann es Tüftlern Freude bereiten, zu experimentieren und die Veränderungen im Klang zu eruieren.

Praxistipp

Ob Bi-Wiring oder Standardanschluss, Boxenkabel sollten nicht einfach abisoliert und zwischen den Schraubklemmen festgezurrt werden. Die haardünnen Litzen können brechen und oxidieren recht schnell; das mindert schleichend den Klang. Ideal sind vergoldete Aderendhülsen oder Bananenstecker, die es von vielen Anbietern preisgünstig gibt.

Testprofil

JamoS 606
www.osirisaudio.de
800 Euro

Stereo Lautsprecher

60 Prozent

Testurteil
gut
Preis/Leistung
sehr gut

Die Magnat Monitor Supreme 800 zeigen lediglich ein einfaches, dafür solides Anschlussfeld. Auch äußerlich geben sich die 800er dezent, wirken aber dank des Farbenspiels zwischen Front und Seiten ebenfalls nicht altbacken. Dass die Boxen akustisch alles andere als altbacken daherkommen, bewiesen sie schon im Surround-Set in Video-HomeVision 5/08. Ihre beiden Konustöner übertragen die Bässe gemeinsam und eine Bassreflexabstimmung unterstützt die Wiedergabe tiefer Töne zusätzlich. Zu mittleren Frequenzen klinkt sich dann der untere Treiber aus. Die Arbeitsteilung entlastet die Chassis von schwerer Hubarbeit im Bass; Verzerrungen sinken.

Wie die Magnat sind die KEF C 7 mit drei Treibern bestückt. Der Hochtöner kommt mir einer Metallmembran und einem speziell ausgeformten, hornähnlichen Vorsatz, der den Wirkungsgrad des Chassis leicht erhöht.

Im Unterschied zur deutschen Konkurrenz sind die C 7 als reine Zweiwege-Boxen konzipiert, beide Konustöner geben damit identische Frequenzbereiche wieder, bis sie die Abstrahlung dem Hochtöner überantworten.

Weitere Details zu den Boxen finden Sie auf Seite 2...

Drei günstige Stereo-Boxen in Bildern 1 von 13

Test Stereo & Surround: Lautsprecher

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