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TEST: LCDs mit 130 Zentimeter Bild im Vergleich - 50-Zöller ab 2000 Euro
Inhaltsverzeichnis
6/7
Ganz großes Kino
Toshiba hat sich einen guten Namen unter TV-Fans erarbeitet, die auf natürliche Filmqualität Wert legen. Mit 200 Hertz und LED-Beleuchtung will der riesige 55 SV 685 D den Referenzgipfel stürmen.
Mit knapp 140-cm-Bilddiagonale ist der Toshiba gemeinsam mit dem Metz der größte Fernseher im Testfeld. In diesen Bereichen sollten drei Zoll keine Rolle mehr spielen, doch der Toshiba sieht noch einen Tick eindrucksvoller aus als die "kleinen" 52er-Modelle von Philips und Sony. Das mag auch am breiten Rahmen des "Deep-Lagoon"-Designs liegen, das zwar Tiefeneffekte enthält, die Abmessungen jedoch vergrößert.
Und irgendwie scheint die Verarbeitung noch etwas sauberer zu sein und die schwarze Rückwand noch ein bisschen mehr zu glänzen als beim kleinen Bruder 46 SV 685 D, den wir in [int:article,118225/] getestet hatten. Aber da beide vom selben Band laufen, muss dieser positivere Eindruck wohl auf die mächtige Größe des 55 SV 685 D zurückzuführen sein.
Toshiba 55 SV 685 D
Mit dreimal HDMI hinten (einmal vorn), doppeltem SCART, Komponente, VGA, USB und Netzwerk-Anbindung ist die Verbindungswelt in Ordnung. Wie üblich, werden die Tonspuren der Digital-Tuner (DVB-T, DVB-C HD) über S/P-DIF aus dem Gerät geleitet. Als sinnvolles Zubehör wird der HD-Satelliten-Tuner HD-S1 für 200 Euro angeboten, der sich über die HDMI-Steuerung ins System integriert (Test: kommende Ausgabe).
Toshiba hat viele neue Goodies für die HDMI-Schnittstelle eingeführt. So wird stets mit jedem Quellgerät kommuniziert und dadurch der Umschaltvorgang deutlich beschleunigt, und der Fernseher verrät einem angeschlossenen Verstärker seine Bildlaufzeit, um lippensynchron zu werden.
Äußerst sinnvoll: Toshiba setzt auf einen Subwoofer-Ausgang. Untenherum unterstützt, klingt es ansprechend.
Neben automatischem Ein- und Ausschalten beherrscht er die Lautstärkekontrolle eines Amps und zeigt auf speziellen Wunsch Infos zum empfangenen HDMI-Signal (etwa 1080p24, RGB, 4:4:4, 24 Bit). Als wenn das an Profioptionen nicht genug wäre, bietet Toshiba eine sehr feine Auswahl an Gamma-Kurven, zehn voreingestellte Farbtemperaturen, einen Farbbalance-Abgleich und die 3D-Farbkorrektur an, die sich nur mit Kalibrations-Equipment sinnvoll durchführen lässt.
Gedimmt wird lokal
Wer die sehr guten Werkseinstellungen nutzt oder noch optimieren kann, kommt mit dem Toshiba in den Genuss eines wirklich kinogerechten Bildes. Saubere Grauwerte ohne Einfärbungen, satte Dunkelpartien und mehr als ordentliche Kontraste faszinieren.
Wie beim gleich großen Metz werden die Lichtstärken der kleinen Panels nicht erreicht. Der Toshiba ist aufgrund seiner Dimmung und der von vielen als störend empfundenen Kontrastscheibe für den abendlichen Filmgenuss prädestiniert. Hier kann er aufgrund seiner Lokaldimmung und des resultierenden sehr tiefen Grundschwarz voll punkten und wirkt gar durch "Resolution+" noch schärfer und homogener als der Metz.
Testprofil
Toshiba55 SV 685 D- www.toshiba.de
- 3.500 Euro
55-Zoll LCD-TV
80 Prozent
- Testurteil
- sehr gut
- Preis/Leistung
- sehr gut
Toshiba sieht auch in der ruckelnden Bewegungsnatürlichkeit Kinotreue, die jedoch nicht jedermanns Sache ist. Mit der 200-Hz-Schaltung (100 Hz + Backlight Scan) werden 24p-Blu-rays flüssiger dargestellt als 25-Hz-DVDs. Der Tonpart bietet die führende Lautheitsnivellierung von Dolby Volume und Audyssey-Technik zur Frequenzgang-Optimierung.
LCDs mit 130 Zentimeter Bild im Vergleich
1 von 6Test TV & Beamer: Fernseher 02/10
Toshiba 55 SV 685 D
Inhaltsverzeichnis
- Teil 1 TEST: LCDs mit 130 Zentimeter Bild im Vergleich - 50-Zöller ab 2000 Euro
- Teil 2
- Teil 3
- Teil 4
- Teil 5
- Teil 6
- Teil 7

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