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TEST: Sechs aktuelle Beamer fürs Kinofeeling von BenQ, Sony & Co.
Inhaltsverzeichnis
5/8
Brikett in CinemaScope
Panasonic hat viele neue Features für seinen PT-AE4000 entwickelt, und erstaunlicherweise scheint keine reine Marketing-Spielerei darunter zu sein. Das ist ungewöhnlich.
Panasonic entwickelt seinen Top-Projektor seit dem PTAE1000 in kleinen und wohl dosierten Schritten weiter. Neben komplett eigener Elektronik leistet sich Panasonic als einer der wenigen Hersteller Epsons hervorragende C2-Fine-LCD-Panels.
Zwei Signalwege muss jedes Videobild auf dem Weg durch einen Projektor bewältigen: erst den elektronischen, danach den optischen. Neu in der Elektronik ist hier ein cleverer, weil adaptiver Schärfefilter, den Panasonic "Detail Clarity Processor 3" nennt. Er holt dezent und ohne deutliche Artefakte Details an die Oberfläche und funktioniert prima.
Panasonic PT-AE4000
Die zweite Neuentwicklung stellt Frame Creation 2 dar, die Zwischenbilder interpoliert und damit 96/100/120 Hz erzeugt. Drei Algorithmen nehmen reale Bilder als Berechnungsgrundlage. Den Testern gefielen Stufe 2 und 3 am besten. Stufe 3 erarbeitet anhand von vier realen Bildern ein Zwischenbild, was sehr präzise und artefaktfrei passiert, benötigt allerdings einen Verstärker der bis zu 240 Millisekunden Lip Sync Delay beherrscht, um synchron zu bleiben. Diese 100-Hz-Schaltung dürfte bei Projektoren aktuell die beste am Markt sein.
Der optische Pfad beginnt mit der neu entwickelten Lampe. Die bleibt zwar gleich stark wie bisher, bietet aber dank gut 30 Bar höheren Innendrucks mehr Rotanteile im Spektrum. Dadurch lassen sich die Helligkeit und der Kontrast des farbkalibrierten Bildes deutlich steigern. Auch die Objektivsteuerung für CinemaScope-Leinwände wurde weiterentwickelt und kann nun selbstständig anhand der Letterbox-Balken Breitwandfilme erkennen und automatisch umschalten.
Testprofil
PanasonicPT-AE4000- www.panasonic.de
- 2.700 Euro
LCD-Projektor
78 Prozent
- Testurteil
- sehr gut
- Preis/Leistung
- sehr gut
Bis heute genial: Die Smooth-Screen-Technik von Panasonic füllt die Pixel-Zwischenräume fast perfekt aus, ohne an realer Schärfe zu verlieren. Mit dem ab Werk farbkorrigierten Modus und wenigen Feineinstellungen liefert der Beamer ad hoc ein verblüffend homogenes, recht analog wirkendes Bild.
Ob Samsung mit dem SP-A600B seinem guten Ruf gerecht wird, lesen Sie auf der nächsten Seite...
Panasonic PT-AE4000 in Bildern
1 von 4Test TV & Beamer: Beamer 02/10
Panasonic PT-AE4000
Inhaltsverzeichnis
- Teil 1 TEST: Sechs aktuelle Beamer fürs Kinofeeling von BenQ, Sony & Co.
- Teil 2
- Teil 3
- Teil 4
- Teil 5
- Teil 6
- Teil 7
- Teil 8

Kleines Spiel für zwischendurch

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