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TEST: LCDs mit 130 Zentimeter Bild im Vergleich - 50-Zöller ab 2000 Euro
Inhaltsverzeichnis
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Breitenwirkung
Ein riesiges Bild will jeder, der Platz dafür im Wohnzimmer hat. Philips bietet mit der 7000er-Serie technisch hochwertige Fernseher, die weniger kosten als die Referenz-TVs.
Zugegeben, die beiden bisher beschriebenen TV-Geräte sind traumhafte Fernseher, doch nicht jeder kann über 6.000 Euro ausgeben für ein faszinierendes Bild im Wohnzimmer. Das muss er auch nicht: Das 139-cm-Mittelklassemodell von Philips, den 52 PFL 7404 H, bekommt man bereits für 1.900 Euro.
Der Philips konzentriert sich auf ein großes, gutes Bild und lässt Luxusoptionen wie Ambilight und Net TV dafür weg. Den Sparkurs sieht man dem Gerät leider bereits beim Aufstellen an: Wer die hochwertig verarbeiteten Topmodelle von Philips kennt, sieht schnell, dass auf Metall und Glas verzichtet wurde.
Was die Anschlüsse angeht, macht Philips keine Kompromisse. Dreimal HDMI plus Front-HDMI sorgen für die Anbindung an die digitalen Zuspieler. Analog dürfen es zwei SCARTGeräte, VGA oder Komponente sein. Der Tuner beherrscht neben Analog-TV terrestrische oder verkabelte (HD-)Digitalsignale, der passende Schacht für Entschlüsselungsmodule besitzt sogar schon ein CI+-Logo.
Philips 52 PFL 7404 H
Über Front-USB finden sogar noch Mediendateien mit Fotos, Musik und Filmen Einlass. Insgesamt eine breit gestreute Eingangspalette, die alles Nötige und einiges mehr abbildet.
Die Qualitätsfrage
Philips setzt in der 700er-Serie auf relativ klassische LCD-Panel-Technik in Kombination mit hochwertiger Aufbereitungselektronik. Die LCDEinheit wird mit Röhrentechnik beleuchtet und passt sich leicht messbaren und dunklen Bildinhalten an.
Die "Front"-Eingänge sitzen seitlich recht weit von der Gerätekante entfernt. Neben USB und HDMI findet sich hier der oft verpönte S-Video-Eingang. Auch ein regelbarer Kopfhörer-Anschluss darf nicht fehlen.
Das genutzte Panel ist dabei so effizient, dass der Philips im Vergleich zu den Konkurrenten im Test als größter Stromsparer punkten kann: Er kommt mit nur 122 Watt am moderat beleuchteten TV-Abend aus – das ist deutlich weniger, als ein alter 80-cm-Bildröhrenfernseher verbrauchen würde.
Dafür produziert der Philips einen Kontrasteindruck, der sich mit dem der viel teureren Mitbewerber vergleichen lässt. Allein im abgedunkelten Raum ist er den lokal dimmenden LED-Kollegen oder dem Plasma deutlich unterlegen, tagsüber besticht er durch die höchste Leuchtkraft, und ein Lichtsensor passt sogar die Leuchtstärke vollautomatisch den Anforderungen an.
Die Bildelektronik des Fernsehers bietet Schaltungen zur Bildmanipulation ohne Ende an. Einige Funktionen ändern ihre Intensität automatisch mit der tatsächlichen Notwendigkeit, andere müssen ständig ein- und ausgeschaltet werden.
Großflächig verteilt Philips seine Eingänge. Wie üblich, stehen die Stecker vom Gerät ab, was eine Wandaufhängung erschwert.
"Pixel Precise HD", so der Name des Funktionspakets, setzt sich zusammen aus "HD Natural Motion", "100Hz Clear LCD", "erweiterter Schärfe", "Dynamic Contrast", "dynamischer Hintergrundbeleuchtung", "MPEG-Artefakt-Unterdrückung" und "Farboptimierung". Hinzu kommen der klassische Rauschfilter, der Lichtsensor und die Standardeinstellungen fürs Bild.
Da ist es für den unbedarften Zuschauer nicht immer leicht, die idealen Einstellungen zu finden, zumal diese Optimierungen teilweise mit starken Nebenwirkungen auftreten. Am besten sollte man zuerst alles ausschalten und dann eine Funktion nach der anderen aktivieren und sehen, was passiert.
Mit dieser Vorgehensweise kann man flächige Bilder, Grobheiten, übertriebene Farben, Absumpfen von Dunkelgrau, Schärfekanten oder Bewegungskompensationsfehler leicht vermeiden. Bei guten Bildquellen wie Blu-ray schadet eine Nachbesserung in der Regel, bei verrauschtem Analog-TV oder "klötzeligem" DVB-T kann es aber positiv sein.
Testprofil
Philips52 PFL 7404 H- www.philips.de
- 1.900 Euro
52-Zoll LCD-TV
74 Prozent
- Testurteil
- gut
- Preis/Leistung
- überragend
Der preiswerte Philips besitzt im Testfeld der teuren Mitbewerber das schwächste Bild, doch es ist im Hinblick auf den Preis und die Größe mehr als überzeugend. Ein letzter Punkt, bei dem Philips den Rotstift angesetzt hat, ist die Klangqualität.
LCDs mit 130 Zentimeter Bild im Vergleich
1 von 7Test TV & Beamer: Fernseher 02/10
Philips 52 PFL 7404 H
Inhaltsverzeichnis
- Teil 1 TEST: LCDs mit 130 Zentimeter Bild im Vergleich - 50-Zöller ab 2000 Euro
- Teil 2
- Teil 3
- Teil 4
- Teil 5
- Teil 6
- Teil 7

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