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TEST: Sechs aktuelle Beamer fürs Kinofeeling von BenQ, Sony & Co.
Inhaltsverzeichnis
3/8
Weißer Riese
Epsons neuer EH-TW4400 entstammt konstruktiv dem ehemaligen Topmodell EMP-TW5000. Video-HomeVision hat getestet, wie weit er die edlen Gene ausspielen kann.
Epsons ehemaliges Topmodell EMP-TW5000 findet sich in der aktuellen Serie in zwei Modellen wieder: im EH-TW4400 und im EH-TW5500. Video-HomeVision hat sich für das kleinere Modell entschieden, weil es mit 2.800 Euro in die Preiskategorie dieses Tests passt.
Der TW4400 fällt vor allem durch seine weiße Gehäusefarbe auf. Die stört sicher manchen Heimkino-Fan, der sich dann dem schwarz gewandeten 5500er-Modell zuwenden sollte, das auch noch mehr Kontrast und ISFKalibrierung ermöglicht.
Epson EH-TW4400
Der TW4400 zielt eindeutig auf den Gebrauch im Wohnzimmer, und da sind nun einmal die Decken meist weiß und der Projektor tarnt sich unauffällig. Das macht er sogar noch, wenn man ihn einschaltet, denn die Luftführung des Japaners entwickelt ein kaum vernehmbares Geräusch.
Verstellbares Objektiv
Das fast schon aberwitzig weit verstellbare Objektiv mit riesigem Zoombereich und horizontal und vertikal weit verstellbarem Shift erlaubt eine verblüffend flexible Aufstellung. Vor einiger Zeit gab es Diskussionen über eine Drift in der Bildschärfe bei Epsons Chassis.
In der Tat verschob sich der Fokus auch beim Testgerät nach den ersten Betriebsstunden. Doch nach einmaligem Nachstellen herrschte Ruhe. Das haben die Entwickler also prima in den Griff bekommen. Und das Bild bleibt auch bei starkem Lensshift pixelscharf ohne starke optische Einschränkungen.
Bei genauer Betrachtung zu erkennen und praktisch in der Anwendung: Epson hat Halter für Kabelbinder unter den Buchsen in das Gehäuse integriert.
Eigene Panel-Produktion
Epson gehört zu den wenigen Herstellern mit eigener Panel-Produktion. Und Epson ist der De-facto-Marktführer, bei dem fast alle einkaufen. Die C2-Fine-Panels des EH-TW4400 zeigten dann auf der Testraumleinwand auch keinen Anflug von Shading und waren praktisch perfekt konvergiert. Epson gehört auch zu den wenigen Lampenherstellern und gibt Vertrauen erweckende drei Jahre oder 2.000 Stunden Garantie auf das verwendete 200-Watt-Leuchtmittel mit dem komplizierten Namen E-TORL.
Testprofil
EpsonEH-TW4400- www.epson.de
- 2.800 Euro
LCD-Projektor
77 Prozent
- Testurteil
- sehr gut
- Preis/Leistung
- sehr gut
Das auf dem bewährten HQV-Chipsatz von Silicon Optix basierende Signal Processing funktioniert erwartungsgemäß. Es skaliert sauber, malt die Bilder mit feinem, ruhigem Strich auf die Leinwand – und das auch von Standard-Definition-Quellen wie PALTV oder DVD.
Perfekte Kalibrierung
Epsons Farbmanagement erlaubt eine einwandfreie Farbraum-Kalibrierung. Allerdings leidet dann die Farbsättigung, die man kompensieren muss, sonst wirkt das Bild scharf und plastisch, aber etwas stumpf. Die integrierte Frame-Interpolation (96/100/120 Hz) zur Frequenz-Vervielfachung der Bildfolge arbeitet verblüffend fehlerarm und erzeugt vor allem keinen Game-Look, wie das Mitbewerbern passieren kann.
Ob der Mitsubishi-Projektor HC6800 überzeugen kann, lesen Sie auf der folgenden Seite...
Inhaltsverzeichnis
- Teil 1 TEST: Sechs aktuelle Beamer fürs Kinofeeling von BenQ, Sony & Co.
- Teil 2
- Teil 3
- Teil 4
- Teil 5
- Teil 6
- Teil 7
- Teil 8

Kleines Spiel für zwischendurch

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