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Vergleichstest: 50 Zoll-Fernseher
Inhaltsverzeichnis
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Die unterschiedlichen Bildcharakteristika von LCD-TV und Plasma offenbaren sich auf den ersten Blick. Die Plasmafraktion strahlt dezent, dafür mit plastischer Tiefe. Der LCD-Vertreter leuchtet heller aber flacher. Die Messwerte bestätigen: Mit Kontrasten von 550:1 hinkt der Toshiba dem doppelt so starken Panasonic hinterher. Mit bis zu 4100:1 überragt Samsungs PS 50 A 556 S beide Konkurrenten.
Samsung PS 50 A 556 S
Sowohl Samsungs als auch Toshibas Testproband erlauben die manuelle Regelung der Leuchtstärke. Am Plasma sollte der Regler tunlichst voll aufgedreht bleiben. Verringert der Nutzer den Pegel, sinkt nicht nur die Helligkeit, sondern auch der Kontrast, da – entgegen aller Erwartungen – der Schwarzwert steigt. Toshibas Helligkeitsregler fühlt sich in mittlerer Position wohl: Dann strahlt der Fernseher mit 120 cd/m² und erreicht den passablen Schwarzwert von 0,22 cd/m².
Um den Kontrastnachteil gegenüber den Plasmas auszugleichen, spendiert Toshiba seinem Schützling eine dynamische Anpassung der Hintergrundbeleuchtung an die Grundhelligkeit des Bildes. Diese arbeitet schneller als viele Lösungen der Konkurrenz, die durch ihr "Pumpen" unangenehm auffallen. Vor allem für dunkle Filme empfiehlt sich die Aktivierung dieser Automatik. Die Befürchtung, dass darunter die filmtypische Helligkeitsverteilung (Gamma) leidet, ist obsolet. Denn schon ohne Kontrastautomatik weicht Toshiba hier signifikant von der Norm ab und verschluckt so zahlreiche Details in dunklen Bildbereichen.
Nachteile in der Bewegungsdarstellung soll das 100-Hz-Panel für Toshibas LCD-Fernseher ausgleichen. Das gelingt sehr gut: Da die Bewegungskompensation nur mäßig eingreift, bleibt der Charakter der Filmbilder erhalten. Trotzdem laufen die Bilder genauso flüssig, wirken die Schwenks genauso detailreich wie auf den beiden Plasmafernsehern.
Samsung PS 50 A 556 S: Mit dem Messgerät lässt sich das Testgerät fast perfekt auf Sendenorm kalibrieren.
Samsung spendiert seinem Plasma die Bewegungskompensation "Kino-Plus". Diese sollte jedoch nur dosiert, das heißt im Modus "gering" eingesetzt werden, da sonst starke Artefakte entstehen.
Panasonics "100 Hz"-Modus im Menü sollte aktiviert werden, da das Bild sonst unangenehm flimmert. Doch selbst mit 100 Hz steht das Bild des Samsungs ruhiger. Dafür hat Panasonic das Plasma-typische Rauschen besser im Griff.
Für die perfekte, normgerechte Farbdarstellung hat nur Samsung seinen Plasma gerüstet. Im Menü können der Händler oder der ambitionierte Fachmann mittels Messgerät sowohl Primär- und Sekundärfarben als auch die Farbtemperatur kalibrieren. Das Ergebnis – Farben wie der Regisseur sie zeigen will – ist die zusätzliche Investition wert: Nüchterne und trotzdem kräftige Töne heben sich vor allem in Naturaufnahmen deutlich von der Testkonkurrenz ab.
Vergleichstest: 50 Zoll-Fernseher
Testprofil
\n SamsungPS 50 A 556 S- www.samsung.de
- 2.300 Euro
50-Zoll-Plasma-TV
71 Prozent
Fazit:Samsungs PS 50 A 556 S belohnt die Investition in eine Kalibrierung mit einem natürlichen Bild entsprechend den Sendestandards
- Testurteil
- gut
- Preis/Leistung
- sehr gut
Panasonic nutzt seinen großen Farbraum aus und wirkt dadurch zu bunt. In stark colorierten Hollywoodstreifen wie "Nachts im Museum" wirkt das trotzdem natürlich. Bei farblich nüchternen Filmen wie "Das Parfüm" fällt der TH-50 PZ 80 E aus dem Rahmen.
Stärken und Schwächen und ein Kommentar von Redakteur Markus Wagenseil finden Sie auf Seite 3...
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