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TEST: Sechs aktuelle Beamer fürs Kinofeeling von BenQ, Sony & Co.
Inhaltsverzeichnis
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Silberauge
Der neue W6000 von BenQ verspricht, gewaltig Licht auf die Leinwand zu schleudern und gute DLP-Tugenden zu repräsentieren. Das könnte ihn als Wohnzimmerprojektor prädestinieren.
Der BenQ W6000 geht auf das Urdesign des PE8720 zurück, der vor vier Jahren mehr als doppelt so viel wie das aktuelle Modell kostete. Die Basiskonstruktion und Menüs durchliefen eine sanfte Evolution. Deutlichster Schritt: der Sprung von der "kleinen" HD-Auflösung mit 1280 x 720 Pixeln zu Full HD. Auch lizenziert BenQ seine Projektoren seit dem direkten Vorgängermodell über die ISF und baute ein Paar passwortgeschützte Speicher zum Ablegen einer professionellen Kalibrierung ein.
BenQ W6000
Doch wie bei vielen Mitbewerbern ist eine der wichtigsten Triebfedern der Entwickler die Kostenreduktion. Und die größten Potenziale bieten hier die Optik und die Mechanik. Konnte der Anwender beim PE8720 noch alle optischen Justagen bequem direkt vor der Leinwand stehend per Fernbedienung ausführen, galt das beim W5000 nur noch für den Lensshift.
Beim W6000 geht alles nur noch manuell direkt am Projektor. Dafür lässt sich das Bild nicht nur vertikal, sondern auch horizontal bewegen. Dazu hat BenQ einen Joystick eingeführt, wie ihn früher Panasonic einsetzte. Der eigentliche Stick ist gleichzeitig eine Stellschraube, mit der sich die einmal gefundene Position dauerhaft fixieren lässt. Das macht den neuen BenQ-Beamer flexibler als seine Vorgänger. Dafür hat die optische Güte des Objektivs nachgelassen und entspricht eher dem Durchschnitt seiner Preisklasse.
Der Lensshift von BenQ kann nun auch horizontal: Rendelschraube am Joystick lösen, einstellen, wieder fixieren – fertig.
Trotzdem ist alles knackscharf bis in die Ecken. Nur eine winzige chromatische Aberration (Abbildungsfehler) ist in der perfekten Konvergenz des DLP-Bilds erkennbar.
Knackiger Partytrick
Doch der knackigste Partytrick des BenQ-Beamers ist seine Helligkeit, mit der er alle anderen Testkandidaten sprichwörtlich in den Schatten stellt. Wer also für die kommende Fußball-WM gerüstet sein möchte und einen Projektor sucht, der auch im hellen Zimmer klare Bilder auf die Leinwand bringt, der liegt hier richtig.
Der BenQ W6000 ballert fast doppelt so viele Photonen aus der Mündung wie seine Testkonkurrenten. Damit geht quasi zwangsläufig auch der native Schwarzwert in die Höhe und liegt über dem Durchschnitt, ähnlich wie beim Mitsubishi. Dessen Blende funktioniert aber hervorragend und kann das in der Praxis locker ausgleichen. Die automatische Iris des BenQ arbeitet dagegen weniger effizient und langsamer, außerdem ist sie nicht geräuschfrei. Man schaltet sie daher besser gleich ab.
Testprofil
BenQW 6000- www.benq.de
- 2.800 Euro
1-Chip-DLP-Projektor
76 Prozent
- Testurteil
- sehr gut
- Preis/Leistung
- sehr gut
Der BenQ-Projektor erzeugt trotzdem ein kontrastreiches Bild mit satten Farben, das dennoch nicht überzogen wirkt. Seine Bildschärfe verdankt er unter anderem dem HQVSignal-Processing, auf das auch andere Hersteller setzen. Das De-Interlacing und die Skalierung gelingen auch von DVD und PAL-TV: Das Ergebnis ist überzeugend großbildtauglich.
Ob der Epson EH-TW4400 seine edlen Gene ausspielen kann, lesen Sie auf der folgenden Seite...
Inhaltsverzeichnis
- Teil 1 TEST: Sechs aktuelle Beamer fürs Kinofeeling von BenQ, Sony & Co.
- Teil 2
- Teil 3
- Teil 4
- Teil 5
- Teil 6
- Teil 7
- Teil 8

Kleines Spiel für zwischendurch

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