pearl.de Bestseller NEU Beratungsvideo Schnäppchen Ausgezeichnet bewertet Pressestimmen Günstig beiwww.pearl.de onlne einkaufen
Video-HomeVision


Sven Heinzer

26. Mai 2009
Technik-Kauderwelsch erklärt: Glossar: Das verbirgt sich hinter Abkürzungen wie CCD oder MPEG Bild vergrößern 937 788 http://img1.magnus.de/Service-Wissen-Camcorder-Know-how-r937x788-C-8cba4f4c-6948468.jpg
Technik-Kauderwelsch erklärt

Glossar: Das verbirgt sich hinter Abkürzungen wie CCD oder MPEG

Camcorder-Hersteller werfen mit technischen Begriffen oftmals inflationär um sich. Ob es sich dabei um Abkürzungen wie x.v.colour oder auch opulent klingende Begriffe wie 300-fachen digitalen Zoom handelt. In den meisten Fällen lohnt es sich, die Marketing-Wortschöpfungen genauer zu hinterfragen. Manchmal steckt faszinierende Technik dahinter, manchmal nur heiße Luft – magnus.de bringt Licht ins Dunkel der Technik.

1. Megapixel bei Camcordern

Inhaltsverzeichnis 1/3

Von den Fotoapparaten kennt man die Jagd nach Pixeln schon lange, aber auch Camcorder protzen mit hoher Auflösung. Doch wie viele Pixel braucht der Filmer eigentlich? Die Frage lässt sich klar beantworten, wenn es rein ums Filmen geht. Hier setzt das jeweilige System die Grenze.

PAL- Camcorder, also Standard-Definition-Modelle arbeiten in der Regel mit einer Auflösung von 720 x 576 Pixeln, das entspricht rund 400.000 Pixel. High-Definition-Camcorder, die in FullHD, also mit 1920 x 1080 Pixeln aufzeichnen, kommen mit rund zwei Millionen Pixel aus. Trotzdem schadet es in beiden Fällen nicht, etwas darüberzuliegen.

Denn die höhere Auflösung des Chips sorgt dafür, dass feinere Details erfasst werden, die dann auch beim herunterrechnen auf die Systemauflösung nicht gänzlich verloren gehen. Zudem minimiert eine etwas höhere Auflösung Bildfehler wie Treppenbildung an schrägen Linien. Von ganz hohen Auflösungen profitieren Camcorder lediglich im Fotomodus, fürs Filmen können sie sogar schädlich sein.

Denn die Chipfläche ist begrenzt und je mehr Pixel sich dort tummeln, desto kleiner wird das einzelne Pixelelement. Dadurch wird der Chip weniger lichtempfindlich, was sich wiederum negativ in der Low- Light-Qualität eines Camcorders bemerkbar macht. In dieser Hinsicht ist weniger manchmal mehr.

2. DV, MPEG-2, MPEG-4

Service/Wissen: Camcorder-Know-how
Bild vergrößern 609 520 http://img3.magnus.de/Service-Wissen-Camcorder-Know-how-r609x520-C-fbf3b08f-29633364.jpg B-Frames stehen sowohl mit vorherigen als auch nachfolgenden Frames in Beziehung. P-Frames funktionieren ähnlich, holen sich Bildinhalte jedoch aus der Zukunft – also aus nachfolgenden Frames.

B-Frames stehen sowohl mit vorherigen als auch nachfolgenden Frames in Beziehung. P-Frames funktionieren ähnlich, holen sich Bildinhalte jedoch aus der Zukunft – also aus nachfolgenden Frames.

Vor ein paar Jahren war DV noch synonym für digitales Filmen. Dabei stand das Kürzel sowohl für das Videoformat als auch für die Kompression der Filme. Diese basiert auf der Kodierung jedes einzelnen Bildes, ähnlich wie das Fotoformat JPG. Die Datenrate beträgt dabei rund 25 Megabit pro Sekunde.

Durch die einzelbildbasierte Kompression hat das Format den Vorteil, dass es den Prozessor eines Computers bei der Video-Nachbearbeitung nicht allzu sehr in Anspruch nimmt. Deshalb sind auch ältere Rechner in der Regel in der Lage, DV-Video zu bearbeiten.

Mit den DVD-Camordern hielt die MPEG-2-Kompression Einzug ins Filmen. Anstatt jedes Bild einzeln zu komprimieren, wird jeweils eine Gruppe von Bildern (Group of Pictures, GOP) hergestellt.

Diese besteht zum einen aus Indexbildern (i-Frames), die die kompletten Bildinformationen enthalten, Bildern, die nur die Veränderungen im Vergleich zu den vorhergehenden Bildern enthalten (B-Frames), sowie Bildern, die aus den vorhergehenden Informationen prognostiziert werden. Der Vorteil ist eine deutlich höhere Kompression und damit eine niedrigere Datenrate. Die liegt bei der Standard- Definition bei maximal 10 Megabit pro Sekunde.

Im HD-Bereich arbeiten vor allem HDV-Camcorder mit MPEG-2, hier liegt die Datenrate bei etwa 25 Megabit pro Sekunde. Verbreiteter ist beim hochaufgelösten Filmen jedoch MPEG-4. Es stellt eine Weiterentwicklung von MPEG-2 dar, die ursprünglich für Internetübertragungen bei sehr niedrigen Datenraten entwickelt wurde.

Da die Kompression komplexer ist, stellen MPEG-4-Videos bei der Nachbearbeitung deutlich höhere Ansprüche an PC-Hardware. Genutzt wird MPEG-4 vor allem im hochauflösenden AVCHD-Format. Die Datenraten gehen mittlerweile hoch bis auf 24 Megabit pro Sekunde.

Bildstabilisatoren, Einchip-, Dreichip- oder CCD - wir bringen Licht ins Technik-Kauderwelsch...



Inhaltsverzeichnis


Verwandte Themen

Günstig bei www.pearl.de online einkaufen
Meistgelesen
1. Kino-Kritik: Kill Me Please

Als Suizidwillige mit dem Tod konfrontiert werden, sinnen sie plötzlich nicht mehr auf das Ableben.

2. DECT-Telefon Peaq PDO250 im Test

Mit dem DECT-Telefon Peaq PDP250 schickt die Media-Saturn-Holding das erste Schnurlostelefon Marke Eigenbau ins Rennen. Im Test überzeugt das Peaq PDP250…

3. Kino-Kritik: Marley

So ausführlich wie oberflächlich präsentiert sich "Marley", die 144 Minuten lange Dokumentation über Reggae und Rastafari.

4. Adobe Photoshop Lightroom 4 im Test

Sie haben hunderte von Hochzeitsfotos geschossen und wollen die 50 besten davon zu einem Fotobuch zusammenstellen? Und das alles im Handumdrehen? Genau…


Kleines Spiel für zwischendurch

Bildergalerien
Samsung NV24 HD Praxistest: Nokia 6230i Sport-Gadgets - ISPO 2008 Namu6 2.4

Bilder-Suche

Top 5 Downloads
1
Recuva

Version: 1.42.544
Lizenz: Freeware
Betriebssystem: Windows

2
Win7codecs

Version: 3.6.2
Lizenz: Freeware
Betriebssystem: Windows

3
OnlineTV

Version: 6.2.0.2
Lizenz: Freeware
Betriebssystem: Windows

4
CCleaner

Version: 3.18.1707
Lizenz: Freeware
Betriebssystem: Windows

5
Firefox

Version: 13.0 Beta 3
Lizenz: Open Source
Betriebssystem: WindowsLinuxMac

Download-Suche