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62. Berlinale beginnt revolutionär
Auch wenn der Applaus für den Eröffnungsfilm nur verhalten war, darf der Auftakt der Berlinale getrost als revolutionär bezeichnet werden: "Leb wohl, meine Königin" versetzte das Premierenpublikum ins Frankreich des Jahres 1789, in die ersten Tage der französischen Revolution.
Das Historiendrama von Benoît Jacquot, das am 24. Mai in den deutschen Kinos anläuft, zeigt den Anfang des Umbruchs aus der Sicht von Sidonie Laborde (Léa Seydoux), der fiktiven Vorleserin Marie Antoinettes. Die Königin selbst wird vom deutschen Hollywood-Sternchen Diane Kruger gespielt, dem die Weltpremiere des Films schlaflose Nächte bereitete: "Ich bin super aufgeregt", gestand die Schauspielerin in der zugehörigen Pressekonferenz: "Nach Hause zu kommen, ist immer etwas ganz anderes, als einen Film in einem anderen Land vorzustellen."
"Leb wohl, meine Königin" gehört zu den 18 Filmen, die im Wettbewerb um den Goldenen und die Silbernen Bären konkurrieren. Vergeben werden die Trophäen am 18. Februar im Berlinale-Palast.
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